SOLAWI

Was ist Solidarische Landwirtschaft?
„Die Lebensmittel verlieren ihren Preis und erhalten so ihren Wert zurück.“
(Wolfgang Stränz, Buschberghof)

Solidarische Landwirtschaft (Solawi) bedeutet, dass Menschen aus einer Region zusammenkommen und eine Wirtschaftsgemeinschaft bilden, die eine Landwirtschaft, die sie selbst aktiv gestaltet, in Vorleistung finanziert. Im Gegenzug bekommt jede*r Teilnehmer*in einen Anteil der erzeugten Güter. Gerade in der aktuellen Zeit gibt man sich so gegenseitig Sicherheit: Für ein Jahr ist ein landwirtschaftlicher Betrieb gesichert und die/der Anteilsnehmer*in kann sich auf eine gesicherte Versorgung mit Gemüse in bester Qualität einstellen.
Unsere Vision für die Solawi Grebinsrade:
Gestaltung einer gemeinschaftsgetragenen, biologisch-dynamisch ausgerichteten und nachhaltigen Landwirtschaft, die neben einer Versorgung der Anteilsnehmer*Innen mit hochwertigen und lokal erzeugten Lebensmitteln auch als Begegnungsort wirken soll.

Wie funktioniert das?
Die Menschen, die Teil dieser Vision sind oder werden möchten, können, dürfen und sollen mitbestimmen, wie die Erzeugung (eines Teils) ihrer Lebensmittel (Gemüse, Brot, Eier) „vor der eigenen Haustür“ gestaltet wird. Synergien zwischen Lebensmittelerzeugung, Tierwohl und Naturschutz sind so keine utopische Ideologie mehr, sondern direkt umsetzbar!
Für die Solawi Grebinsrade bedeutet dies, dass die zu erwartenden Gesamtkosten der Landwirtschaft im Vorjahr den Anteilsnehmer*innen dargelegt werden. Daraus ergibt sich der jährliche Kostenbeitrag pro Anteil, der monatlich gezahlt wird. Für jede Woche eines Wirtschaftsjahres (bei uns von April bis März des Folgejahres) wird jeder/jedem Anteilsnehmer*in eine Kiste mit frischem Gemüse der Saison (und –je nach Wunsch- Brot und Eier) zur Verfügung gestellt.
Dieses wird durch das Team des „Grünen Bereiches“ in Grebinsrade auf derzeit etwa 0,5 ha Gemüseacker, 200 m² Gewächshaus und ca. 1 ha Streuobstwiesen erzeugt. Der Anbau erfolgt nach den demeter-Richtlinien mit einer ganzheitlichen Betrachtung von Tieren, Pflanzen und Boden.

Was kostet das?
Die Kosten eines Anteils richten sich danach, wie viele Teilnehmer*innen insgesamt mitmachen, variiert also von Jahr zu Jahr.
Für das Jahr 2023 ergibt eine erste Kostenschätzung, dass ein Gemüseanteil etwa 110 € im Monat kosten wird. Ein Brot- und ein Eier-Anteil voraussichtlich jeweils 15 € im Monat.

Wo und wann kann ich meinen Anteil abholen?
Deinen Ernteanteil kannst du Dir wöchentlich bei uns auf dem Hof abholen. In Zukunft wird es möglicherweise (je nach Anzahl und Wohnort der zukünftigen Teilnehmer*innen) auch Depots geben (z.B. Preetz, Kiel).

Wie kann ich mitmachen?
Indem du dich bei uns meldest unter solawi@grebinsrade.de. Wir freuen uns auf dich!

Weitere Infos unter: solidarische-landwirtschaft.org

Derzeit planen wir das nächste Jahr und Sie sind eingeladen daran mitzuwirken. Kommen Sie zu unserer nächsten Infofveranstaltung:

SOLAWI – Infoveranstaltung

inkl. Getränk und einem warmen Eintopf

am 16.01.2023 von 19-20 Uhr

Speicher Preetz

Feldmannplatz 6, 24211 Preetz