Die Lebens- und Werkgemeinschaften Grebinsrade wollen durch ihre sozialtherapeutische Arbeit Voraussetzungen für die Integration von Menschen mit Behinderung in ein gemeinsames soziales Umfeld schaffen.
In den Hausgemeinschaften leben Menschen zusammen und bekommen Begleitung, um Ihr zuhause gemeinsam zu gestalten.

 


Wo Menschen zusammen leben, da ist die Ausbildung eines sozialen Empfindens und das Erlernen integrativer Verhaltensweisen unerlässlich. Gemeinschaftsbildung beruht auf der Initiative des Einzelnen und findet in gemeinsam geschaffenen Vereinbarungen ihren Rahmen. Das Modell der Hausgemeinschaften bietet hierfür gute Voraussetzungen.

Jede der mittlerweile sechs Wohngruppen in Grebinsrade ist auf ihre Weise einzigartig und geprägt durch die dort lebenden Menschen.

9 bis 12 Menschen leben in den einzelnen Gruppen zusammen. Besonderer Wert wird dabei auf die Gemeinschaft gelegt. Das reicht von den gemeinsamen Mahlzeiten über die Erledigung von Aufgaben für die Gemeinschaft bis hin zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Eigenheiten der Persönlichkeit werden in Grebinsrade als Entwicklungsmöglichkeit und Bereicherung der Gemeinschaft verstanden.

 
 
     
 
 
     
 

Die Hausgemeinschaften

Das Schafkoppelhaus

Das Schafkoppelhaus gehört zu der „Stiftung Ellhornsberg“ und wurde vor einigen Jahren  zu einer Wohngemeinschaft für ältere Menschen umgebaut. Die Pläne haben sich inzwischen geändert und jetzt mieten die Lebens- und Werkgemeinschaften Grebinsrade das Haus um dort für 10 Menschen eine selbständigere Wohnform anbieten zu können.


Das Aostesonhaus

Das ist Grebinsrades größte Hausgemeinschaft, in der zwei Wohngruppen (Die „blaue Gruppe“ und die „Sonnengruppe“) jeweils 12 Menschen mit Behinderung  leben. Das „Aostesonhaus“ wurde im Jahr 1990 bezogen.


„Die Schüün“

Mit viel Liebe und noch mehr Arbeitseinsatz wurde die alte Scheune des ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes umgestaltet und bietet seitdem der „Schüün“ mit 9 Menschen  Platz.

Das Dag-Hammarskjöld-Haus

Der große Bedarf an zusätzlichen Wohnplätzen mündete im Jahr 2004 im Bau eines neuen Hauses. Im „Dag-Hammarskjöld-Haus“ leben 11 Betreute. Hier sind einige Zimmer und Bäder auch komplett rollstuhlgerecht eingerichtet.

 


Die "Außenstelle Schlesen"

In einer ehemaligen Ferienpension entstand in Schlesen im Jahr 1996 die erste und bislang einzige Grebinsrader Außenstelle. Der Gedanke einer verstärkten Integration auch in Nachbargemeinden stand bei der Gründung dieser Wohngruppe Pate. In Schlesen leben 10 Betreute mit ihren Betreuern. Ins 10 Kilometer entfernte Grebinsrade geht es täglich zur Arbeit.