Die Geschichte der Lebens- und Werkgemeinschaften Grebinsrade e.V. ist jetzt schon fast 40 Jahre alt. Im Jahr 1977 entstand aus dem Zusammenschluss von Eltern, Lehrern und Freunden der Rudolf-Steiner-Schule für seelenpflegebedürftige Kinder in Kiel der neue Verein "Lebens- und Werkgemeinschaften e.V.", um den betreuten Menschen auch nach der Schulzeit Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten geben zu können.


Mit dem Kauf des Resthofes Grebinsrade, am Rande der Holsteinischen Schweiz, ca. 30 km südöstlich von Kiel gelegen, wurde 1978 der Grundstein für dieses Projekt gelegt. Schritt für Schritt entstand eine kleine Dorfgemeinschaft, in der heute in sechs Wohngruppen 60 Betreute leben.


 

Die Achtung vor der Individualität des Einzelnen, seiner Lebensaufgabe, seiner Würde und Gleichberechtigung in der Gemeinschaft, ist dabei Grundlage allen Handelns.

 
 
     
 
 
     
 

Geistiger Hintergrund der Arbeit in Grebinsrade ist die von Rudolf Steiner geprägte Anthroposophie mit ihrem erwei- terten Menschenbild. Nach der Kindheit und Jugend im Elternhaus wird den seelenpflegebedürftigen Menschen hier in harmonischen, vom Elternhaus unabhängigen Lebensgemeinschaften die Möglichkeit gegeben, ihrer Persönlichkeit entsprechend ihre Neigungen und Begabungen zu entwickeln.
Die in Grebinsrade gewählte Form der Hausgemeinschaften, die in eine überschaubare, erfassbare „Dorf“-Struktur eingebunden sind, bietet eine gute Möglichkeit, die Initiative des Einzelnen zu fördern und in fruchtbares, gemeinschaftliches Handeln einmünden zu lassen.



Getragen wird die Einrichtung nach wie vor vom Verein "Lebens- und Werkgemeinschaften Grebinsrade e.V.". Zur Finanzierung der Einrichtung tragen neben öffentlichen Mitteln aus dem Bundessozialhilfegesetz, die Erlöse der vermarkteten Produkte und Spenden bei.